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Mario und Steffi... sind fort ...com


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16. Bericht                                                         Fotos

Costa Rica, Nicaragua, Honduras, Guatemala und Belize = Mittelamerika, Nr. 16

Bienvenidos im neuen Jahr, schon 2007! Wir wünschen allen von Herzen alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit. Wir blicken auf ein erlebnisreiches und spezielles 2006 zurück…….

Aber eigentlich wollen wir doch weitererzählen! Wir haben Alajuela im Regen verlassen und den Regen gleich mitgenommen…  durch die wahrscheinlich schönen Berge – wenn es schön wäre… - schlichen wir hoch und runter in dichtem Nebel. Unser Ziel, der Vulkan Arenal. Von den Mutanten haben wir einen spektakulären Schlafplatz erhalten, el Silencio, doch der Nebel und der Nieselregen gönnten uns kaum Blicke auf den brodelnden Vulkan! Der Arenal ist sehr aktiv, wir hören ihn fauchen und Magma auswerfen, tönt fast so, als ob ein Dinosaurier anwesend wäre…(wir wissen ja genau, wie die getönt haben…)

In der Nacht hatten wir ganz kurz das Glück, die glühende Lava den Berg runter fliessen zu sehen. Eindrücklich.

Keine Wetterbesserung in Aussicht, also weiter, wir wollen ja Weihnachten bei Chrigu in Guatemala verbringen – fehlen noch einige Kilometer…

Die Werbeschilder der deutschen Bäckerei in Arenal, machen uns gluschtig, ein kurzer Kaffeehalt und ein gutes Brot kaufen. Tom, der Besitzer plaudert aufgestellt mit uns und wir bleiben! Mario hilft Stromern, mit einigen Rätseln, die sich auch selbst wieder lösen, unterhalten uns super mit Tom und Ellen und leben von herrlichen deutschen Spezialitäten in sehr angenehmer Gesellschaft. Jürgen, alias Jose, gesellt sich dazu und die Runde ist perfekt. Jose reist seit zwei Jahren durch Mittelamerika und hat gute Tipps für uns, danke vielmal. Irgendwann will er nach Südamerika...

Wir kommen kaum weg, erst mittags verlassen wir die deutsche Bäckerei in Nuevo Arenal und fahren durch bis zur Grenze. Tanken und Adieu Costa Rica – hier gäbe es noch viel mehr zu sehen und auch bessere Reisezeiten.

Nicaragua

Die Grenze ist einfach, wir sind schnell durch. Es kostet uns ein paar Dollar, das ist hier in Mittelamerika normal!

(schreiben nach dem Bericht die Preise der verschiedenen Grenzen auf).

Für die Einreise in Nicaragua unterschreiben wir einen Zettel, dass wir keine frischen Lebensmittel einführen – kontrollieren tut keiner!

Unser Ziel ist San Juan del Sur, ein Surfermekka. Über Löcher mit etwas Strasse rundherum, holpern wir im Slalom an die Küste! Es nachtet und wir finden keinen Schlafplatz…die Hotels wollen uns nicht campen lassen und nachts an den Strand getrauen wir uns nicht! So verbringen wir unsere allererste Nacht auf einem Parqueadero!! Nach einem feinen Fisch mit schönem Blick auf den Pazifik, kein Problem!

Nicaragua ist grün und heiss und die Panam gut und gerade! Wir sehen viele Vulkane, aktive und erloschene mit einfacheren und schwierigeren Namen…

Besuchen die alte Hauptstadt Granada, mit ihren farbigen spanischen Häusern und fahren weiter in die Hauptstadt Managua. Managua hat Supermärkte und ist neu und ärmlich, nicht schön. Wir sind schnell durch und besuchen den National Park Vulkan Masaya. Hier dürfen wir campen.

Wir fahren hoch bis zum Krater und versuchen über den Rand zu blicken! Man sieht nichts und kann kaum atmen! Der Schwefelgeruch ist beissend und dicht – wieder keine richtig orange Lava!! Wir wandern entlang dem erloschenen Krater, sehen auf die Lagunen und die Vielfalt der Vegetation. Der Schlafplatz ist wunderschön und wir gönnen uns ein Fondue, unglaublich fein!

Gestärkt fahren wir nach Leon… Es ist eine schöne Stadt auch mit spanischen Kolonialhäusern, doch unmöglich einen Schlafplatz im Zentrum zu finden! Wir fragen uns durch, zwei Hotels mit genügend grossem Tor zum hineinfahren, beide ausge-bucht! So landen wir auf der Texaco Tankstelle mitten im Gewühl!

Es ist Maria irgendwas, hoch heiliger Tag, der ausgiebig gefeiert wird! Wir stellen unser Zelt auf der Tankstelle auf und erleben die wohl verrückteste Nacht unserer Reise! Wir werden eingequetscht von zig Autos, es wird gesoffen und wild herumgeknallt! Von Frauenfürzen über Raketen – abgefeuert aus der Hand… es ist sau laut und hässlich! Immerhin fragen sie uns, ob sie hinter unserem Landy pinkeln dürfen…und wir beten, dass unser Zelt nicht in Flammen aufgeht!

Mit wenig Schlaf, aber alles heil, warten wir am Morgen, bis einige Autos weggefahren wurden und Mario manövriert den Landy mit Feinarbeit ins Freie!! Da wir schon mal soo früh fertig sind, fahren wir gleich zur Grenze nach Honduras. Das letzte Teilstück wird lange, die Strasse furchtbar!

Honduras

Kaum an der Grenze sind wir schon durch. Leider gibt es in Honduras keinen Stempel in den Pass, nur ein 3$ Papierchen…Der Autozollagent nimmt sich uns an, füllt alle Papiere aus, nimmt die Kopien, kontrolliert das Auto und begleitet uns zur Bank. Nach einer langen Sitzung auf recht sauberen Toiletten sind wir bereit für Honduras! Wir fahren wieder im Regen!

Die Panam ist sehr gut, Polizeikontrollen folgen, alle harmlos und sehr nett. Der Regen bleibt und so fahren wir durch bis nach Tegucicalpa. Quälen uns durch den Abendverkehr ins Granada #1, Hotel mit heiss Wasser und Parking. Gehen einheimisch Essen und informieren uns über die Strasse durchs Landesinnere nach La Ceiba. Versuchen auch Udo und Silvia zu erreichen!

Die Strassen sind von den heftigen Regenfällen überschwemmt und so entscheiden wir uns für die Panam. Frühmorgens los und bleiben mitten im San Isidro Markt stecken… nur nicht an Diebstahl oder Überfall denken… rege laufen die Einheimischen mit ihren Waren herum,  Autos und Lastwagen werden be- und entladen, farbige, alte, junge, bewaffnete, gwunderige, = allergattig Menschen treiben sich um uns herum…und wir fallen ja gar nicht auf!!

Die freundlichen Polizisten erklären uns den Weg und wir rauschen in die Berge – die schön wären…wenn es schön wäre!!!

Wir finden einen Campingplatz am Lago Yolajo, der leider überschwemmt ist! So kurven wir weiter bis nach La Ceiba, checken kurz im Internet den Weg, den uns Udo gut aufgeschrieben hat, und kommen bei www.omegatours.hn an.

Hier erwartet uns unser Päckli, das Bruno Tschanz uns mitgebracht hat. Leider schafften wir es nicht im November nach Honduras… Wir erhalten Schokolade, Aromat und Fondue, und eine externe Harddisk für den Computer. Mario beschäftigt sich gleich damit!

So hängen wir ein paar Tage rum, trinken Bier, spielen Würfel und lesen viel. Einen Ausflug schaffen wir! Hoch zu Pferd! Mario denkt mal nicht an ein feines Rossfilet vom Bergblick und begleitet mich. Wir reiten durch Dörfer, Weiden, Wald, Flüsse und galoppieren am Strand entlang – herrlich.

Und wieder heisst es Auf Wiedersehen sagen, alles Gute Udo und Silvia.

Wir fahren via San Pedro de Sula nach Copàn. Auf dem Weg, wir machen Bislipause, dreht ein Wagen und hält! …losfahren?

Ueli Brand begrüsst uns. Ausgewandert nach Tegucicalpa aus dem Thurgau. Wir plaudern und er schenkt uns einen Marzipanchriststollen. Schön solche Treffen.

Dann verstossen wir gegen die Verkehrsregeln…und natürlich schaut ein Polizist zu!! …wie auch immer, wir mogeln uns durch. Er wünscht uns gute Reise und wir schenken ihm ein Päckli Kaugummis!!

In Copàn, ich gehe einkaufen und Mario organisiert uns ein Hotel, günstig, sauber mit sicherem Parkplatz. Geben seit ewigs mal wieder die Wäsche zum waschen und kaufen z Nacht ein.

Kultureller Tag! Besuchen die Ruinen von Copàn, wenig Besucher und sehr gut erhaltene Stelen, interessante Anlage. Durch die Habgier der Könige, wurde das Dorf ausgebeutet, zu wenig fruchtbares Land und war nicht mehr bewohnbar.

Am Nachmittag laufen wir in den Vogelpark, sehen endlich Tukane! Zwar im Reservat, aber sie sind wunder-wunderschön.

Guatemala

Heute wollen wir bis nach Guatemala Ciudad zu Reutiger Chrigu fahren! So sind wir beizeiten an der Grenze. Von Honduras erhalten wir immer noch keinen Stempel…nicht einmal als Souvenir!

Einreise in Guate ist wieder super einfach und die Herren lustig drauf. Allerdings funktioniert der PC nicht und wir können die Einreisepapiere fürs Auto nicht machen.

Mit vielen Lastwagenchauffeuren warten wir geduldig. Plaudern angeregt, teilen Zigaretten und Güezis. Ein Chauffeur hat fünf Frauen und 16 Kinder…ein Spanier jongliert und unterhält uns alle. Nach über zwei Stunden, wir überlegten uns schon die Nacht hier zu verbringen, werde ich gerufen und darf vor allen unsere Papiere erledigen, der Zöllner hat schon mal von Hand das Bankpapier ausgefüllt, gehe bezahlen und dann ist der Compi soweit.

Wir haben beim gsprächlen erwähnt, dass wir heute noch nach Guatemala City zu einem Freund müssen und so lassen uns alle den Vortritt und die Kontrolle lassen sie ganz aus, wir erhalten viele guten Wünsche und Bienvenidos in Guatemala. Das ist ein schöner Start, wir freuen uns.

Im 1998 waren wir schon mal hier, sind gespannt, was und wie es sich verändert hat. Die Strasse ist top, im 98 war in Chiquimula kaum etwas asphaltiert, jetzt sogar ausgeschildert!! Wir halten bei einer Tienda zum Essen und schlängeln uns mit dem Verkehr hoch nach Guatemala Ciudad. Plötzlich macht es Pufffff….und unser Reifen ist platt… und wir sind immer noch weit genug von Chrigu entfernt…!

Schnell Hiliftjack ansetzen, Reifen weg und Ersatzreifen drauf und mit schwarzen Fingern husch husch weiter.

Es harzt, Zone 18, dann Zone 6, viel Verkehr und Grossstadt eben!! Wir kommen auf die Periferico und mit einem klitze kleinen Umweg auch auf die Calzada Roosevelt. Im Super 24 kaufen wir eine Telefonkarte und rufen Chrigu an, wie vereinbart. Ein paar hundert Meter weiter erwartet er uns – er sieht immer noch genau gleich aus! Erkennen ihn von weitem. Herzliches Drücken und ein Willkommensschluck und wir kaufen Tamales zum Z Nacht. Es ist schon dunkel und so steuert Chrigu unseren Landy durch die engen, wirren Gassen nach Hause. Die Kinder sind noch auf und gespannt auf den Schweizer Besuch!

Wir plaudern lange und sitzen gemütlich am Cheminee. Hier oben ist es ziemlich kühl, wir sind froh!

Einen Monat leben wir mit der Familie Reutiger-Aguilar in Eucalypto, Santiago de Sacatepquez. Besuchen das Arbeitsviertel von Chrigu, bauen unser Gestell aus, Service-Ölwechsel, lochen, betonieren und stromern die Wasserpumpe für ihren Brunnen, besuchen Familienfeste, Piñatas, falten Tamales, feiern Weihnachten mit Käsefondue und Silvester mit Truthahn und Fondue Bourgignon, spielen und hüten die Kinder, kochen schweizerisch und essen gut, backen Brot, trinken Tequila, Jack Daniels und Rum und lernen viel Spanisch.

 Chrigu y Monica muchas gracias para todo que le vayan muy bien – hasta la proxima

 Wir erhalten einen echten Einblick ins Familienleben, vor allem mit drei aktiven, gesunden Kindern...nicht unbedingt unsere Stärke!! Auch geht Chrigu nie ohne seine Knarre aus dem Haus, nachts ist es gefährlich… eigentlich immer noch gleich wie 1998!

Die Stadt ist viel sauberer geworden, und wir assen kaum Tortillas!!

Die Menschen sind aufgeschlossen und freundlich, man plaudert mit ihnen ohne wissen zu wollen, was sie alles auf dem Kerbholz haben.

In Santiago und San Lucas sind die meisten in traditioneller Kleidung angezogen, wunderschönen, farbig bestickten Blusen und Röcken. Die Märkte sind bunt und handeln erlaubt, es gibt aber auch Supermärkte mit Einkaufskarren wie überall!

Die Lage ist toll, mitten in Feldern (sonntägliche Raubzüge über die Gemüsefelder…) und Hügeln, klare Sicht zu den Vulkanen, Agua und weiter oben sogar zum Pacaya.

Die Schulen sind teuer und viele können weder lesen noch schreiben, Kinder arbeiten in den Feldern und laufen barfuss, manchmal nackt herum. Speziell in den Bergen im Landesinneren ist uns das viel aufgefallen.

 Wir nehmen unser Zigeunerleben wieder auf und fahren nach Lanquin. Die Strasse ist schlecht, die Landschaft wunderschön grün und hügelig und wir kommen nicht voran! Keine Schilder, also der Nase nach! Die Hütten sind ärmlich und die Leute scheu. Von Rabinal bis Coban endlich Teerstrasse und wir rücken! In Coban irren wir etwas umher, fragen kostet nichts, aber die haben keine Ahnung…also suchen wir selber! Endlich ein Junge kann uns den Weg genau erklären. Bis zur Abzweigung nach Lanquin ist die Strasse gut und eng, die letzten 11 km kommen uns ewigs vor!

Beim Hotel El Recreo dürfen wir campen und gehen essen. War ein anstrengender Tag – sind schon verweichlicht vom langen häuslichen Leben…!!!

Die Polizei rät uns ab, den Weg über Fray Bartolomé de Casas zu fahren, die Strasse sei im Bau und schwer. Sie raten uns nach Cahabon und Lago Izabal zu fahren, dann den geteerten „Highway to hell“ hoch… im 1998 war das wortwörtlich die Strasse in die Hölle!!

Aber erst besuchen wir die Höhlen von Lanquin, eindrückliche Tropfsteinhöhle, grosse Säle und Fantasie anregende Gebilde, feucht und rutschig!

Danach fahren wir zu den Bädern von Semuc Champey. Enge, steile Strasse, die Hügel liegen im Dunst, sieht gespenstisch schön aus. Im Nationalpark erklimmen wir erstmal den Mirador. Uff, steil, feucht, heiss – schweisstreibend! Dann entlöhnt uns die super Aussicht auf die blau-grünen Becken, wunderschön. Die Pflanzen und Bäume sind toll und das Bad in den lauwarmen Becken erholsam. Es hat ziemlich Touristen hier, doch nach und nach gehört das Becken mir und den Fischen!

Wir verlassen den traumhaften Platz und fahren zurück ins El Recreo. Eine Nacht mehr, dann haben wir hoffentlich genug Zeit zur Finca Ixobal zu fahren.

 Die Fahrt ist abenteuerlich, keine Strassenschilder und viele Verzweigungen, die Leute sprechen Q’echi – keine Verständigung! Die Strasse führt durch die Hügel, mal hoch, runter, mal Kiesstrasse, mal Schlamm dann Löcher, kleine arme Dörfer, Felder und das einmal bei schönen Wetter – aber wir kommen und kommen nicht vom Fleck! Nach 6 Stunden sind wir endlich am Lago Izabal, doch die Strasse wird überhaupt nicht besser! Dann endlich, die Autobahn! Wir sind froh, dass Rio Dulce – Flores geteert ist! So kommen wir doch noch auf der Finca Ixobal an. Campen und gehen ans Buffet zur Feier des Tages schlemmen!

Hier hat sich auch viel verändert, es ist so richtig touristisch geworden, kein eigentliches guatemaltekisches Flair mehr.

Wir lernen eine französische Familie kennen, tauschen viel Material und Tipps aus, merci beaucoup! Sie reisen zu viert in einem Land Rover in einem Jahr von Montreal – Buenos Aires…sie haben Halbzeit!

Wir sind froh, mehr Zeit zu haben und unseren lieben Zakki daheim zu wissen. Der Landy ist so zu klein für eine Familie! Bien, unsere Meinung!

 Unsere Zeit in Guatemala läuft ab, aber es fehlen noch die Ruinen von Tikal. In Poptun lassen wir den abgebrochenen Schlüssel nachmachen und kaufen Gallos ein! Es hat viele Autos und geteerte Strassen und es ist gross geworden!

Die Strasse ist ein Traum, es fährt sich von alleine! Kurz kurven wir durch Santa Elena und Flores, sauber und touristisch – wir erinnern uns an Staub und kleine Gassen.

Im Super 24 kaufen wir Marios Gallo T-Shirt – was wir bei Chrigu nicht geschafft haben… und fahren die ebenfalls geteerte Strasse nach Tikal – alles neu! Alles auf Tourismus ausgebaut, Souvenir Läden, Hotels, Tours etc.

Beim Eingang hat es eine grosse Wiese zum campen, und wir besuchen schnell in der Dämmerung die Ruinen – sind hier ja fast zu Hause!! Auf dem grossen Platz fotografieren wir und werden dann rausgeschmissen…nur bis sechs Uhr!! Schnell ist es dunkel, gfürchig durch den Wald nach draussen zu laufen.

Früh tagwach, Eingang offen um sechs, Sonnenaufgang um 6:15h…wir rennen zum Tempel IV und steigen die Holztreppen hoch – und es ist super bewölkt! Langsam lichtet der Nebel und die Sonne drückt durch, Geduld ist alles! Wir beobachten und hören die Brüllaffen, aber Nasenbären hat es keine mehr….die stahlen uns im 98 das Essen!! Wir erkunden die Tempel, geniessen die Sonne und verbringen den ganzen Tag in der bemerkenswerten Welt der Mayas.

Tempel V kann nun auch bestiegen werden, im 98 war er noch nicht freigelegt…die Holztreppe führt schnurgerade steil hinauf…Mitte Treppe musste ich drehen, keine Chance! Mario kam zurück, holte die Kamera und knipste die Aussicht für mich!

 Wir gängele ein Tikal T-Shirt, haben noch genügend Quetzales und gehen auswärts Essen. Am letzten Tag verlassen wir Guatemala, die Zöllner grinsen nicht schlecht…

 Belize

 An der Grenze kaufen wir unser Visum, stolze 50$ pro Person. Die Angestellten sind ruppig, unfreundlich und alle sprechen englisch. Kommt uns kalt und unnahbar vor.

Anstrengend war die Suche nach den Passfotos…über ein Jahr waren sie am selben Ort, und wir haben sie nie gebraucht, und sollte man sie haben, sind sie nirgends mehr…und es ist ja bloss 45 Grad heiss im Auto!! Endlich, zurück in die gekühlten Büros.

Der Zollbeamte nahm es super genau, kontrollierte die Landy Nummer und mein Gesicht… dann nach dreimal erklären, dass wir das Auto nicht verkaufen dürfen, gibt er uns das Papier und wirft widerwillig einen Blick ins Auto…

Versicherung abschliessen und wir sind in Belize! Mario und ich sind uns nicht besonders einig! Mario stinkt das Amigehabe und als wir dann noch auf dem Campingplatz ankommen, der voll riesiger US Campervans ist, haut es ihm den Nuggi raus! Allerdings kann er da schon wieder lächeln!! Natürlich suchen wir uns einen anderen Schlafplatz!

Nette, hilfsbereite Menschen erklären uns den Weg zu einem Camping mitten in San Ignacio. Gehen einkaufen und grillen unser etwas abverecktes Steak! Im Internet- Bier erholen wir uns von dem Schreck! Und freuen uns auf Mexiko!!

Keine Ahnung was wir hier in Belize noch so machen, aber erstmal erholen wir uns auf dem Camping. Wäsche waschen, Fotos ordnen, Auto aufräumen, schlafen…

 Grenzübergänge:

 Costa Rica – Nicaragua: Peñas Blancos

Kurs: 500 Colon = 1 $ / 18 Cordobas = 1$ ( 1$ = 1.30 Fr.)

Ausreise Costa Rica: gratis

Einreise Nicaragua: 7$ pro Person

Desinfektion Auto: 3$

Gemeindesteuer: 2$

 Nicaragua – Honduras: Guasaule

Kurs: 1 Cordobas = 1 Lempiras / 1$ = 18 Lempiras / (1$ = 1.30 Fr.)

Ausreise Nicaragua: 2$ pro Person

Einreise Honduras: 3$ pro Person

Auto: 39$, Kopien abgeben von Autopapieren, Pässen und Führerausweisen

 Honduras – Guatemala: el Florido

Kurs: 25 Lempiras = 10 Quetzales / 1 $ = 7.68 Quetzales / 1 Fr. = 6 Quetzales

Ausreise Honduras: 10 Lempiras pro Person

Einreise Guate: 10 Quetzales für 90 Tage

Auto: 40 Quetzales für 35 Tage

 Guatemala – Belize: Melchor de Mencos

Kurs 4 Quetzales = 1 $ BEZ / 2 $ BEZ = 1 $ US /( 1$ = 1.30 Fr.)

Brücke vor der Grenze 10 Quetzales zum passieren

Ausreise Guate 10 Quetzales  pro Person,

Einreise Belize: Visum für Schweizer: 100 $BEZ pro Person, Passfoto

Erhalten 30 Tage…

Desinfektion Auto: 10 $BEZ